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Tokio Onsen & Sentō-Guide — Preise, Etikette und Tattoo-Regelungen

Tokioter Sentō kosten pauschal ¥550. Dieser Guide erklärt den Badeablauf, Tattoo-Regelungen nach Einrichtung sowie einsteigertaugliche Badehäuser und Tagesausflug-Onsen — alles auf Basis offizieller Quellen.

Tokio Onsen & Sentō-Guide — Preise, Etikette und Tattoo-Regelungen

Das erste Badehaus auswählen

„Ein Bad nehmen” kann in Tokio sehr unterschiedliche Dinge bedeuten — je nachdem, ob man ein Nachbarschaftssentō betritt, einen städtischen Spa-Komplex oder ein Tagesausflug-Onsen mit Gartenanlage. Die folgende Tabelle vergleicht vier einsteigertaugliche Beispiele: Daikokuyu und Kosugiyu für Nachbarschaftssentō, RAKU SPA 1010 Kanda als urbaner Spa und Maenohara Onsen Sayanoyudokoro als Tagesausflug-Onsen.

NachbarschaftssentōUrbaner Spa-KomplexTagesausflug-Onsen
BeispieleDaikokuyu, KosugiyuRAKU SPA 1010 KandaMaenohara Onsen Sayanoyudokoro
Preisspanne¥550 für Erwachsene¥550 / 3 Std. – ¥2.050–2.370 / 10 Std.¥970 werktags / ¥1.300 am Wochenende
AusstattungMeist an der Rezeption erhältlich10-Std.-Plan inkl. Handtücher und HauskleidungHandtuchverleih verfügbar
TattoosJe nach EinrichtungBei RAKU SPA 1010 Kanda nicht erlaubtBei Sayanoyudokoro erlaubt, wenn vollständig mit bis zu 2 vorgesehenen Aufklebern abgedeckt
Am besten fürEinmaligen Besuch zum günstigen PreisLängere Aufenthalte (Lounge, Sauna)Wer Wasserqualität und Atmosphäre in den Vordergrund stellt

Wer die Badekultur Tokios zum günstigsten Preis erleben möchte, ist im Nachbarschaftssentō am besten aufgehoben. Wer lieber einen halben Tag entspannen möchte, findet in einem Ort wie RAKU SPA bessere Bedingungen. Und wer vor allem das Onsen-Erlebnis selbst sucht, ist in einem Tagesausflug-Onsen wie Sayanoyudokoro zufriedener.

Eingang eines Tokioter Sentō mit Noren-Vorhängen für den Männer- und Frauenbereich

Das Erlebnis beginnt am Eingang. In traditionellen Sentō mit Bandai (Empfangstresen) können Männer- und Frauenbereich bereits ab der Tür getrennt sein.


Der Badeablauf

Was beim ersten Mal für Verwirrung sorgt: wo die Schuhe ausgezogen werden, wann man sich wäscht und was als Fauxpas gilt. Diese Reihenfolge erklärt alles.

  1. Schuhe am Eingang ausziehen und in ein Schuhfach legen. In Sentō mit Bandai kann der Eingang sofort in Männer- und Frauenseite getrennt sein — der Leitfaden der Tokyo Sento Association empfiehlt, auf den Noren-Vorhang oder die Türschilder zu achten.
  2. An der Kasse bezahlen. Tokioter Sentō berechnen einen Einheitspreis: ¥550 für Erwachsene, ¥200 für Kinder von 6–11 Jahren, ¥100 für Kinder unter 6 Jahren. Zwei Sätze genügen: 「大人一人です」 (otona hitori desu / „Eine erwachsene Person”) und 「タオルはありますか」 (taoru wa arimasu ka / „Haben Sie Handtücher?”).
  3. Im Umkleideraum vollständig ausziehen. Sowohl die Tokyo Sento Association als auch JNTO bestätigen, dass Badeanzüge nicht getragen werden.
  4. Im Badebereich zunächst Wasser über den Körper gießen (kakeyu), dann an einer Waschstation waschen. JNTO nennt gründliches Waschen mit Seife und Shampoo vor dem Einsteigen in die Wanne als Grundregel.
  5. In der Wanne Handtuch und langes Haar aus dem Wasser halten und kein Smartphone in den Badebereich mitbringen. Tokioter Sentō sind oft sehr heiß — das erste Bad kurz halten.
  6. Vor der Rückkehr in den Umkleideraum abtrocknen. Der Leitfaden der Tokyo Sento Association bittet darum, nicht tropfnass in den Umkleideraum zurückzukehren. Etwas Wasser trinken und fertig.

Ein hölzernes Thermalbad mit Lattenwänden

Erst waschen, dann einsteigen. Dieser eine grundlegende Schritt fällt den Menschen mehr auf als jede ausgeklügelte Routine.


Tattoos und Mitnahmeliste

Für Tokios Badehäuser gibt es keine einheitliche Tattoo-Regelung. Auch JNTO empfiehlt, sich im Voraus bei jeder Einrichtung zu erkundigen. Ein kurzer Blick auf drei offizielle Websites zeigt, wie unterschiedlich die Regelungen sein können:

EinrichtungOffizielle Regelung
DaikokuyuTattoos erlaubt
Maenohara Onsen SayanoyudokoroErlaubt, wenn vollständig mit bis zu 2 vorgesehenen Aufklebern abgedeckt
RAKU SPA 1010 KandaTattoos nicht erlaubt

Selbst bei diesen drei lässt sich keine allgemeine Regel nach Typ ableiten — es ist nicht „Sentō = OK” oder „Onsen = Nein”. Wer ein großes Tattoo hat oder Ablehnung an der Tür vermeiden möchte, sollte vorher das offizielle FAQ prüfen oder an der Kasse fragen: 「タトゥーは大丈夫ですか」 (tattoo wa daijoubu desu ka / „Sind Tattoos in Ordnung?”).

In einem Nachbarschaftssentō kommt man mit sehr wenig aus. Der Leitfaden der Tokyo Sento Association empfiehlt, eigene Handtücher und Seife mitzubringen, aber die meisten Einrichtungen verkaufen sie vor Ort. Im Detail: Daikokuyu bietet ein Handtuch-Leihset für ¥130, der 10-Stunden-Plan von RAKU SPA 1010 Kanda umfasst Gesichts- und Badetuch sowie Hauskleidung, und Sayanoyudokoro verleiht Bade- und Gesichtstücher für ¥380.

Auch die Zahlungsmethoden variieren. Daikokuyu akzeptiert nur Bargeld, während Sayanoyudokoro Kreditkarten, Transit-IC-Karten und einige QR-Zahlungen akzeptiert. Eine sichere Faustregel auf Reisen: Nachbarschaftssentō bedeuten meist Barzahlung, Tagesausflug-Onsen nehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit Karten.


Vier einsteigertaugliche Empfehlungen

Diese vier Einrichtungen haben klare Preis- und Regelangaben auf ihren offiziellen Websites und lassen sich vor dem ersten Besuch leicht recherchieren. Alle Informationen sind aktuell zum Stand vom 2. April 2026.

Daikokuyu

Daikokuyu liegt in fußläufiger Entfernung vom Bahnhof Oshiage, und das Angebot ist unkompliziert: ¥550, Tattoos erlaubt. Ein Handtuch-Leihset kostet ¥130, Shampoo und Duschgel werden kostenlos bereitgestellt. Wer in Tokio einmal ein Sentō ausprobieren möchte, findet hier einen der einfachsten Einstiegspunkte.

Kosugiyu

Kosugiyu ist seit 1933 in Betrieb, der Eintrittspreis beträgt den Standard-¥550. Eine gute Wahl, wenn man beim Baden gleichzeitig das Flair des Stadtteils Koenji genießen möchte. Tattoo- und Zahlungsregelungen sind auf der Website nicht prominent aufgeführt — vor dem Besuch direkt nachfragen.

RAKU SPA 1010 Kanda

RAKU SPA 1010 Kanda bietet einen Sentō-Plan für ¥550 und einen 10-Stunden-Plan für ¥2.050 werktags / ¥2.370 am Wochenende. Der 10-Stunden-Plan umfasst Handtücher und Hauskleidung sowie Zugang zu Lounge und Sauna. Der Nachteil: Tattoos sind nicht erlaubt. Gut für Tage, an denen man mehr als nur ein Bad möchte.

Maenohara Onsen Sayanoyudokoro

Maenohara Onsen Sayanoyudokoro ist ein Tagesausflug-Onsen zu ¥970 werktags / ¥1.300 am Wochenende. Ideal für alle, die Gartenblick und einen längeren Aufenthalt bevorzugen. Tattoos sind erlaubt, wenn sie mit bis zu 2 vorgesehenen Aufklebern abgedeckt sind, und die Einrichtung akzeptiert Kreditkarten, Transit-IC-Karten und einige QR-Zahlungen — praktisch für Reisende.

Ein Außenbad mit Gartenblick

Jenseits der Nachbarschaftssentō bietet Tokio Tagesausflug-Onsen, in denen man länger bleiben und die Umgebung genießen kann. Die Wahl hängt davon ab, was einem am wichtigsten ist.


Wenn etwas schiefläuft

Wegen eines Tattoos abgewiesen: Nicht auf Einlass bestehen — in eine andere Einrichtung wechseln. JNTO schlägt private Bäder (kashikiri buro) als Alternative vor. Bei großen Tattoos ist es von Anfang an realistischer, ein privates Bad oder ein Ryokan-Zimmer mit eigenem Außenbad zu buchen.

Handtuch oder Seife vergessen: Die meisten Tokioter Sentō verkaufen sie an der Kasse. Kein Grund, ins Hotel zurückzueilen — einfach 「タオルはありますか」 (taoru wa arimasu ka / „Haben Sie Handtücher?”) fragen, und das Problem ist gelöst.

Wasser zu heiß: Zunächst kakeyu über den Körper gießen, um sich langsam zu gewöhnen, und das erste Bad kurz halten. Der Leitfaden der Tokyo Sento Association warnt davor, ohne Nachfrage kaltes Wasser aufzudrehen — das kann Konflikte mit anderen Badegästen verursachen. Wenn es unerträglich ist, in eine andere Wanne wechseln oder herausgehen.

Unwohl bei Nacktheit vor anderen: JNTO nennt private Bäder und Zimmer mit eigenem Außenbad als Alternativen. Wer sich dabei nicht wohl fühlt, muss nicht mit einem öffentlichen Bad beginnen.


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Quellen:

* Dieser Artikel wurde aus dem japanischen Original mithilfe maschineller Übersetzung übersetzt.

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